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Die Großtagespflegestelle

 

Die  Großtagespflegestelle  ermöglicht die Ganztagsbetreuung der Kinder und ist von montags bis freitags in Isernhagen OT Altwarmbüchen geöffnet. Die Betreuungszeit richtet sich nach Absprache mit den Eltern in dem Zeitraum von 7:30 bis 16:00 Uhr.

Wir ermöglichen die Betreuung von bis zu 10 Kindern in einem möglichen Altersdurchschnitt von 9 Wochen bis zu 3 Jahren.

Räumliche Bedingungen

 Die Wohnung (ca. 62,5 qm groß) befindet sich in ruhiger Wohnlage mit Nähe zu Schwimmbad, Grundschule, Hort und den Büroräumen der Jugendhilfe.

Ein großer Spielplatz liegt ungefähr 300 m entfernt.

Es gibt einen großen Wohn- und Küchenbereich, einen Flur, sanitäre Anlagen (den Bedürfnissen der Kleinkinder angepasst), einen Schlafraum und ein abgezäuntes kleinkindgerechtes gestaltetes Außengelände.

 

Gruppenstruktur

Die Gruppe ist Geschlechtsheterogen und beträgt maximal 10 Kinder. Die Kinder können in einem Alter zwischen 9 Wochen und 3 Jahren betreut werden.

Aus dem Zusammenleben von Kindern unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Entwicklungsvoraussetzungen und individueller Eigenarten entsteht eine Vielzahl sozialer Erfahrungsmöglichkeiten. Dies schafft reichhaltige Anregungsmöglichkeiten, weckt Neugierde, fördert Verständnis und erweitert Bildungsmöglichkeiten.

  • Kinder verschiedener Entwicklungs- und Altersstufen geben sich gegenseitig Impulse.
  • Gelegenheit zu unterschiedlichen Partner- und Gruppenbildungen.
  • Die Kinder durchlaufen unterschiedliche Positionen in der Gruppe. Hierbei erleben sich als Hilfe suchend und helfend.
  • Konfliktlösung mit Kindern unterschiedlicher Entwicklungs- und Altersstufen schafft soziale Kompetenz.

 

 Zielsetzung

Jedes Kind soll in seiner Individualität geschätzt und integriert werden.

Es erwartet von seinen Bezugspersonen: 

  • ein emotionales Beziehungsangebot von zugewandten und ansprechbaren Eltern
  • Geborgenheit und Sicherheit
  • Antworten auf seine Fragen
  • Orientierungshilfe im sozialen Miteinander
  • eine kindgerechte Gestaltung seines Lebensraumes
  • altersgemäße Entwicklungsreize
  • Nachahmungsmodelle in der Welt der Erwachsenen (Vorbildfunktion)
  • Aufgaben und Herausforderungen, die nicht zu leicht, sondern erst mit Anstrengung und Überlegung machbar sind.
  • Förderung der Grobmotorik durch klettern auf dem Klettergerüst
  • Förderung der Feinmotorik und Kreativität durch Malen, Bastel, Singen und Kreisspiele

 

Desweiteren richtet sich unsere Zielsetzung nach dem Kinder- und Jugendhilfegesetz und nach dem Orientierungsplan des Landes Niedersachsen.

 

Das „So Sein“

Ein Pädagogisches Ziel ist es ein mitmenschliches und integratives Umfeld zu schaffen.

So dass jedes Kind sich und den anderen in seinem "so sein" akzeptiert, seine Persönlichkeit entfaltet und seine Entwicklungsmöglichkeiten verwirklicht.
Durch gemeinsames Handeln werden Kindern gemeinsame Lernerfahrungen unter psychosozialen, kognitiven und motorischen Aspekten ermöglicht.

 

 

Eingewöhnungsphase

Die erste Kontaktaufnahme ermöglicht die Basis für den Aufbau eines Vertrauensverhältnisses. Um das Kind die eigentliche Eingewöhnungszeit zu erleichtern ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den Betreuern und Eltern von großer Bedeutung. Das Kind wird bereits in der Zeit vor dem Gruppeneintritt die Möglichkeit haben, im Beisein der Eltern in das Leben und Wirken in der Kindergruppe "hinein zu schnuppern". Somit kann es im Schutz der Eltern den Kindergruppenalltag erfahren und sich seinem Wesen entsprechend einleben.
Wenn die Eltern es wünschen, können sie ihr Kind so lange sie es für richtig halten in der Eingewöhnungszeit begleiten. Gerade die Eltern der Einjährigen nutzen diese Möglichkeit ausgiebig und werden so selbst Mitglied der Gemeinschaft. In dieser sensiblen Eingewöhnungsphase ist es uns besonders wichtig, dass die Eltern uns gerne ihr Kind anvertrauen, um es in liebevolle Hände zu geben. Besonders im Übergabemoment können die Eltern damit ihrem Kind und sich den Rücken stärken, um dadurch den Abschied und die Trennung voneinander zu erleichtern. Im Anschluss an ein gemeinsames Kennenlernen der Gruppe von Eltern und Kind wird das Kind ½ bis 1 Stunde ohne die Eltern bei uns bleiben, um sich an die anderen Kinder und die Erzieherinnen zu gewöhnen. Die Eltern bleiben während dieser Zeit in greifbarer Nähe um sie notfalls wieder zu der Gruppe zu holen. In dieser Zeit wächst die Gewissheit im Kind, dass es immer wieder von seinen Bezugspersonen abgeholt wird und es fühlt sich zusehends wohler und ist glücklich in seinem neuen Lebensbereich. Diese Stunden ohne Eltern werden individuell ausgedehnt.

 

Tagesablauf/ Rituale

Nach der Bringsituation gibt es ein "rollendes" Frühstück. Danach können die Kinder in eine offene Spielsituation gehen oder bekommen von uns pädagogisch angeleitete Angebote.

Das Mittagsessen findet gemeinsam statt und wird von der Pestalozzi- Stiftung angeliefert.

Es gibt einen separaten Raum, in den die Kinder sich zum Schlafen zurückziehen können bzw. eine gemeinsame Mittagsruhe stattfindet. Dieser Raum ist mit festen Liegeplätzen für die Kinder ausgestattet. (Bettbezug bzw. Schlafsack sind von den Eltern mit zu bringen). Nach dem Mittagschlaf der Kinder, findet ein "rollendes" Picknick statt.

 

  7:30 Uhr -   9:00 Uhr          Bringzeit

  7:30 Uhr –   9:00 Uhr        rollendes Frühstück

  7:30 Uhr – 10:30 Uhr         Freispiel, Angebote oder draußen spielen

 10:30 Uhr – 11:15 Uhr           Vorlesen und Singen mit Wickeln der Kinder

 11:15 Uhr – 11:45 Uhr            Essen

 11:45 Uhr – 13:30 Uhr          Mittagsschlaf der Kinder

 13:30 Uhr – 14:00 Uhr          Wickeln und fertig machen der Kinder zum abholen

 14:00 Uhr – 16:00 Uhr          Freispiel- und Abholphase

 

 

Ziel ist es jeden Tag und bei fast jedem Wetter mind. einmal täglich raus zu gehen. Draußen können die Kinder die kleinen Dinge der Natur am Wegesrand entdecken (Spinnennetze, Steine, den Löwenzahn in der Asphaltfuge, den ersten Schmetterling im Frühling, die Raupe auf dem Blatt). Ihr Lebensumfeld erkunden und Heimatverbundenheit entwickeln, laufen und sich vielfältig bewegen.

Unterwegs können die Kinder üben, sich im Straßenverkehr richtig zu verhalten. Änderung im Tagesablauf behalten wir uns vor.

 

 Teamarbeit

In der Einrichtung arbeiten insgesamt 3 Kräfte und alle sind gleichberechtigt. Das Team macht ca. alle 4-5 Wochen eine Teamsitzung, in dieser Sitzung werden dann alle Organisatorischen Einzelheiten wie z.B. die Jahresplanung statt und auch Gespräche über die Kinder. Die Mitarbeiterinnen nehmen Regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teil.

 

Fortbildungen an dennen das Team teilgenommen hat:

  • "Wenn Kinder die Wut packt und wie Pädagoginnen/ Pädagogen damit umgehen können" Wut in Kraft umwandeln
  • "Reingefallen!" Die größten Irrtümer über Kindererziehung
  • "Nie mehr Sprachlos !" Schlagfertigkeitstraining
  • "Höchstleistung - Gelungener Feierabend" Erzieherinnenleben - eine Abgrenzung zwischen Beruf und Privatleben ist möglich!
  • "Jungen sind anders - Mädchen auch?" Wie werden wir Jungen und Mädchen wirklich gerecht?
  • "Pädagogische Gesprächsführung - Grundkurs" Elterngespräche erfolgreich führen
  • "Rechtliche Grundlagen in der Kindertagespflege" Auffrischung für tätige Tagespflegepersonen
  • "Bewegung als Motor des Lernens"
  • "Wie geht es weiter ohne Dich?" Trauer im Kindesalter
  • Erste-Hilfe-Kurs am Kind
  • §8a Kinderschutzparagraf
  • "Natur-Wissen schaffen" Experimentieren, konstruieren und forschen mit ungefährlichen und preiswerten Materialien

 

 Elternarbeit

Wir sehen unsere Arbeit als familienergänzend an und möchten Sie dabei unterstützen, ihre Kinder zu fördern. Eltern und Erzieherinnen arbeiten intensiv zum Wohle des Kindes zusammen. Wichtige Bestandteile dieser Kooperation sind beispielsweise:

 

  • Gegenseitige Information und intensiver Austausch in kurzen und langen Gesprächen
  • Die Eltern tragen die Projekte der Erzieherinnen mit
  • Eltern bringen ihre Ideen ein
  • Gemeinsame Feste

 

Wir haben ein offenes Ohr und sind gerne jederzeit Gesprächsbereit für Ihre Fragen, Sorgen oder Probleme.

Elternabende und Einzelgespräche finden in regelmäßigen Abständen in den Räumlichkeiten der Großtagespflegestelle statt.

 

 

Öffentlichkeitsarbeit

Es findet regelmäßig Werbung statt (mit Berichten in der Zeitung). Es gibt

eine Zusammenarbeit mit der Gemeinde und den Jugendämtern. Wir arbeiten eng mit den Kindergärten in der Nähe zusammen um später den Übergang in diese Institutionen zu erleichtern.

 

Dies ist das Konzept von der Großtagespflegestelle